Los Angeles mit Kindern: Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps

Wir haben selbst in Los Angeles gewohnt und viele Viertel, Strände und Sehenswürdigkeiten schon lange vor unserer Zeit als Familie kennengelernt. Los Angeles mit Kindern zu erleben ist eine völlig neue Perspektive. Plötzlich waren andere Dinge wichtig: kurze Wege, Platz zum freien Bewegen, entspannte Spaziergänge und Orte, an denen sich Sightseeing gut mit Natur und Pausen verbinden lässt.

Dabei haben wir schnell gemerkt, dass die berühmtesten Sehenswürdigkeiten nicht automatisch die schönsten Erlebnisse mit Kindern bieten. Den Hollywood Walk of Fame sollte man bei einer ersten Reise wahrscheinlich einmal gesehen haben – zu unseren persönlichen Favoriten gehört er jedoch nicht. Viel lieber erinnern wir uns an Spaziergänge entlang der Venice Canals, eine Wanderung mit Picknick im Griffith Park, die Kombination aus Kunst, Garten und Aussicht im Getty Center sowie an entspannte Stunden in Laguna Beach und rund um das Riviera Village.

In diesem Guide teilen wir unsere liebsten Los Angeles Sehenswürdigkeiten mit Kindern und verbinden unsere Erfahrungen aus der Zeit, als wir dort lebten, mit unserem späteren Blick als Familie. Neben bekannten Highlights zeigen wir euch auch ruhigere Orte abseits der klassischen Touristenroute, an denen wir Los Angeles mit Kind besonders genossen haben.

Falls Los Angeles Teil einer grösseren Reise ist, findet ihr in unserem Guide über Kalifornien mit Baby und Kleinkind weitere persönliche Erfahrungen und praktische Tipps für die Reiseplanung.

1. Griffith Observatory und Griffith Park – unser Familien-Highlight

Das Griffith Observatory gehört für uns zu den schönsten Orten in Los Angeles. Von hier blickst du über die weitläufige Stadt, die Skyline von Downtown und das Hollywood Sign. Im Observatorium gibt es eine kleine Ausstellung zu Planeten, Sternen und dem Universum, die auch für Kinder spannend ist.

Der eigentliche Grund, warum wir diesen Ort Familien besonders empfehlen, ist die Kombination mit dem Griffith Park. Statt nur kurz zum Aussichtspunkt zu fahren, kannst du daraus einen entspannten halben Tag machen: eine leichte Wanderung, ein Picknick im Grünen und anschliessend das Observatorium.

Der Eintritt in das Observatorium ist kostenlos. Da sich Öffnungszeiten, Planetariumsvorstellungen und Anreisemöglichkeiten ändern können, solltet ihr vor dem Besuch die aktuellen Informationen des Griffith Observatory prüfen.

Griffith Observatory mit Wanderung und Picknick verbinden

Wähle je nach Alter der Kinder einen kurzen Spazierweg oder eine längere Wanderung. Nimm ausreichend Wasser, Snacks, Sonnenschutz und eine Picknickdecke mit. Am schönsten ist der späte Nachmittag, wenn es langsam kühler wird. Nach der Wanderung könnt ihr das Observatorium besuchen und bis zum Sonnenuntergang bleiben. Dann ist der Blick über die beleuchtete Stadt besonders beeindruckend.

Unser Fazit: Aussicht, Bewegung, Natur und Lernen an einem Ort – für uns eines der besten Erlebnisse in Los Angeles mit Kindern.

2. Venice Canals – Spaziergänge und schöne Häuser

Die Venice Canals zeigen eine überraschend ruhige Seite von Los Angeles. Kleine Brücken führen über die künstlich angelegten Kanäle, an denen individuelle Häuser, gepflegte Gärten und kleine Boote liegen. Wir mochten es besonders, ohne festes Programm durch die Kanäle zu spazieren und die Architektur anzuschauen. Auch für Kinder gibt es entlang der Kanäle immer wieder etwas zu entdecken.

Der Rundgang ist überschaubar und lässt sich gut mit Venice Beach oder Santa Monica verbinden. Die Wege sind teilweise schmal, mit Kinderwagen aber grundsätzlich machbar, wenn nicht zu viel los ist.

Warum uns die Venice Canals besser gefallen als Venice Beach

Venice Beach ist bekannt, bunt und interessant, kann mit kleinen Kindern aber auch laut, voll und chaotisch wirken. An den Canals ist die Atmosphäre deutlich ruhiger und angenehmer. Wer gerne spaziert, Gärten entdeckt und schöne Häuser anschaut, findet hier einen unserer liebsten kostenlosen Stopps in Los Angeles.

Unser Fazit: Kein spektakulärer Freizeitpark, sondern ein entspannter Ort zum Schlendern, Entdecken und Durchatmen.

3. Santa Monica Pier, Boardwalk und Strand

Santa Monica vereint vieles, was Familien an Kalifornien mögen: einen breiten Sandstrand, das Meer, eine lebendige Promenade und den berühmten Pier mit Riesenrad und Fahrgeschäften. Der Pier selbst ist touristisch, macht mit Kindern aber Spass – besonders, wenn ihr den Besuch nicht auf die Attraktionen beschränkt. Der Boardwalk beziehungsweise Küstenweg eignet sich zum Spazieren, Radfahren und Beobachten. Am Strand können Kinder anschliessend rennen, spielen und Sandburgen bauen.

So wird Santa Monica mit Kindern entspannt

Plant genügend Zeit ohne festes Programm ein. Eine kurze Runde über den Pier, ein Spaziergang am Boardwalk und mehrere Stunden am Strand sind meist angenehmer als der Versuch, jedes Fahrgeschäft mitzunehmen. Der Zugang zum Pier ist kostenlos. Für Fahrgeschäfte und andere Attraktionen müsst ihr separate Tickets kaufen.

Unser Tipp: Bleibt bis zum Sonnenuntergang. Das Licht am Pier gehört zu den schönsten Eindrücken einer Los-Angeles-Reise.

Unser Fazit: Eine der besten Kombinationen aus klassischer Sehenswürdigkeit, Strand und Familienzeit.

4. The Getty – Aussicht, Museum und Garten

Das Getty Center ist viel mehr als ein Kunstmuseum. Die moderne Architektur, die erhöhte Lage, die Aussicht über Los Angeles und die Gartenanlagen machen den Besuch abwechslungsreich. Dadurch funktioniert das Getty auch mit Kindern, die nicht stundenlang Gemälde betrachten möchten. Zwischen einzelnen Ausstellungen könnt ihr nach draussen gehen, durch den Central Garden spazieren und die Aussicht geniessen. Bereits die kurze Bahnfahrt vom Parkbereich hinauf zum Museum ist für viele Kinder ein Erlebnis.

Getty Center mit Kindern besuchen

Konzentriert euch lieber auf wenige Räume und nehmt euch dafür mehr Zeit im Freien. So bleibt der Museumsbesuch auch für jüngere Kinder angenehm.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine zeitgebundene Reservierung ist erforderlich und für das Parken fällt eine Gebühr an. Prüft die aktuellen Bedingungen vor eurem Besuch – Tickets, Öffnungszeiten und Parkinformationen findet ihr auf der offiziellen Website des Getty Center.

Unser Fazit: Eine seltene Kombination aus Kultur, Garten und Aussicht, bei der sich Erwachsene und Kinder wohlfühlen können.

5. Laguna Beach – gemütlicher Ort und wunderschöne Strände

Laguna Beach liegt südlich von Los Angeles im Orange County und eignet sich als eigener Tagesausflug. Für uns gehört der Ort trotzdem in jeden Familienguide für die Region.

Die kleinen Buchten, Felsen und schönen Strände wirken gemütlicher als viele lange Stadtstrände. Der grosse Vorteil mit Kindern: Direkt hinter dem Strand liegt ein überschaubarer Ort mit Restaurants, Cafés, Eisdielen und kleinen Geschäften. Dadurch könnt ihr spontan zwischen Strand, Essen und Spaziergang wechseln, ohne ständig ins Auto zu steigen.

Warum wir Laguna Beach besonders mögen

Laguna Beach verbindet schöne Natur mit praktischer Infrastruktur. Genau diese Mischung macht den Tag als Familie unkompliziert. Reist möglichst früh an, da Parkplätze schnell knapp werden können. Je nach Alter der Kinder lohnt es sich, vorab eine passende Bucht auszuwählen.

Unser Fazit: Unser Favorit für einen gemütlichen Strandtag mit Kindern.

6. Riviera Village und Redondo Beach – gemütlicher Küstenort mit Restaurants

Riviera Village bei Redondo Beach ist eine schöne Alternative zu den bekannteren Küstenorten. Das kleine Viertel bietet Cafés, Restaurants und Geschäfte in entspannter Atmosphäre.

Der Strand liegt direkt in der Nähe und eignet sich für einen Spaziergang oder einen ruhigen Nachmittag am Meer. Uns gefällt, dass der Ort überschaubar und weniger hektisch wirkt.

Mit Kindern könnt ihr essen gehen, durch die Strassen schlendern und anschliessend an den Strand wechseln, ohne daraus einen komplizierten Ausflug zu machen.

Unser Tipp für das Riviera Village

Plant den Besuch rund um ein Mittag- oder Abendessen und verbindet ihn mit einem Strandspaziergang. Für eine ruhige Familienpause ist das Riviera Village häufig angenehmer als die grossen touristischen Zentren von Los Angeles.

Unser Fazit: Ein gemütliches Städtchengefühl innerhalb der riesigen Metropolregion – ideal für einen entspannten halben Tag.

7. Huntington Library, Art Museum and Botanical Gardens

Die Huntington Library in San Marino ist einer unserer liebsten Orte abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten.

Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich Kunstsammlungen, historische Bibliotheksbestände und verschiedene botanische Gärten. Besonders schön sind der japanische Garten, der chinesische Garten und der eindrucksvolle Wüstengarten.

Mit Kindern ist die Anlage angenehm, weil sie sich freier bewegen können als an vielen Orten in der Stadt. Es gibt viel zu entdecken, ausreichend Platz für Pausen und immer wieder neue Landschaften.

So viel Zeit solltet ihr einplanen

Für einen entspannten Besuch empfehlen wir mindestens drei Stunden. Wer die Gärten ausführlicher erkunden möchte, kann problemlos einen halben Tag bleiben. Reserviert die Tickets vorab, tragt bequeme Schuhe und startet an warmen Tagen möglichst früh.

Unser Fazit: Eine wunderschöne grüne Oase, in der Kultur, Natur und Familienzeit gut zusammenpassen.

8. Rancho Palos Verdes und Terranea Resort

Die Halbinsel Rancho Palos Verdes bietet weite Ausblicke über den Pazifik, aussichtsreiche Spazierwege und leichte Wanderungen entlang der Küste. Die Landschaft fühlt sich weit entfernt vom Grossstadttrubel an, obwohl sie zur Metropolregion Los Angeles gehört.

Besonders gerne waren wir rund um das Terranea Resort. Auch ohne Übernachtung könnt ihr durch die Gartenanlage und über öffentlich zugängliche Küstenwege spazieren. Das Resort ist sehr entspannt , bietet gute Restaurants und auch saisonale Events sowie Live-Musik – das alles umgeben von einer beruhigenden Aussicht auf den Pazifik.

Terranea Resort mit Kindern

Kombiniert einen Spaziergang mit einem Mittag- oder Abendessen. Die Wege eignen sich eher zum gemütlichen Entdecken als für eine sportliche Wanderung. Vor dem Besuch solltet ihr die aktuellen Zugangs-, Park- und Restaurantinformationen prüfen.

Unser Fazit: Einer der entspanntesten Orte für Familien, die Meerblick, Bewegung und gutes Essen miteinander verbinden möchten.

9. Pasadena – hübsche Stadt abseits der typischen Route

Pasadena liegt nordöstlich von Downtown Los Angeles und wirkt vielerorts gepflegter, ruhiger und überschaubarer als das Zentrum der Metropole.Besonders Old Pasadena eignet sich zum Bummeln, Essen und für eine Pause in einem Café. Die hübschen Gebäude und angenehmen Strassen zeigen eine andere Seite der Region.

Pasadena lässt sich gut mit der Huntington Library verbinden. So entsteht ein abwechslungsreicher Tagesausflug aus Garten, Kultur und einem entspannten Stadtspaziergang.

Unser Tipp für Pasadena

Plant Pasadena nicht nur als Durchfahrtsort ein. Ein paar Stunden rund um Old Pasadena lohnen sich besonders, wenn ihr zwischen den grossen Sehenswürdigkeiten einen ruhigeren Tag verbringen möchtet.

Unser Fazit: Hübsch, entspannt und eine gute Ergänzung zu den typischen Los-Angeles-Highlights.

10. Santa Monica Mountains – Wanderungen mit Meerblick

Die Santa Monica Mountains sind ideal für Familien, die zwischen den Stadtbesichtigungen Natur und Bewegung suchen.

Je nach Route führen die Wege durch trockene Hügellandschaften, zu Aussichtspunkten oder entlang von Abschnitten mit Blick auf den Pazifik. Die Schwierigkeit der Wanderungen variiert stark. Mit kleineren Kindern solltet ihr einen kurzen, gut markierten Weg wählen und Hitze sowie fehlenden Schatten ernst nehmen.

Wandern mit Kindern in den Santa Monica Mountains

Startet möglichst am Morgen und nehmt mehr Wasser als erwartet mit. Prüft vorab das Wetter, den Zustand des Weges sowie mögliche Feuer- oder Streckensperrungen. Je nach Wanderweg sind feste Schuhe sinnvoll. Für kleinere Kinder kann zusätzlich eine Trage hilfreich sein.

Unser Fazit: Eine schöne Möglichkeit, Los Angeles von seiner natürlichen und ruhigen Seite kennenzulernen.

11. Beverly Hills und Rodeo Drive

Beverly Hills gehört wegen seiner Palmenalleen, gepflegten Strassen und luxuriösen Geschäfte zu den bekanntesten Vierteln der Region. Für Kinder gibt es am Rodeo Drive zwar wenig Programm, ein kurzer Spaziergang kann sich trotzdem lohnen. Die Gegend wirkt deutlich ruhiger und gepflegter als der Hollywood Boulevard.

Beverly Hills als kurzer Zwischenstopp

Verbindet den Rodeo Drive mit dem Beverly Hills Sign im Beverly Gardens Park oder einem Cafébesuch. Mehr als ein bis zwei Stunden müsst ihr dafür nicht einplanen.

Unser Fazit: Schön anzusehen und angenehm für einen Spaziergang, aber eher ein kurzer Zwischenstopp als ein Familienhighlight.

12. Downtown Los Angeles, Arts District und Graffiti-Tour

Downtown Los Angeles wirkt urban, kreativ und stellenweise überraschend hip. Im Arts District findet ihr grosse Wandbilder, Galerien, Cafés, Restaurants und umgenutzte Industriegebäude.

Eine geführte Graffiti- oder Street-Art-Tour kann dabei helfen, die Kunstwerke, Künstler und Geschichte des Viertels besser zu verstehen.

Eher für grössere Kinder geeignet

Für ältere Kinder und Teenager kann die Street Art richtig spannend sein. Mit Kleinkindern sind längere Erklärungen, stark befahrene Strassen und die urbane Umgebung weniger entspannt.

Wählt eine altersgerechte Tour und klärt vorab die Dauer und Sprache. Informiert euch ausserdem über die aktuelle Situation entlang der geplanten Route.

Unser Fazit: Interessant, kreativ und sehenswert – für Familien mit grösseren Kindern deutlich geeigneter.

13. Hollywood Walk of Fame – wahrscheinlich sollte man ihn gesehen haben

Der Hollywood Walk of Fame ist weltberühmt und gehört für viele zu einem ersten Besuch in Los Angeles. In der Nähe befinden sich außerdem das TCL Chinese Theatre und das Dolby Theatre.

Unsere ehrliche Meinung: Es gibt in Los Angeles deutlich schönere Orte. Die Gegend ist laut, voll und sehr touristisch. Trotzdem würden wir den Walk of Fame beim ersten Besuch nicht komplett auslassen – ein kurzer Fotostopp reicht allerdings. Wenn ihr nach einem bestimmten Stern sucht, könnt ihr dessen genaue Position vorab in der offiziellen Star Map des Hollywood Walk of Fame nachschauen.

Walk of Fame mit Kindern

Sucht die Lage eurer Lieblingssterne vorab in der offiziellen Star Map. Kommt möglichst früh und plant etwa 30 bis 60 Minuten ein. Mit kleinen Kindern solltet ihr wegen der Menschenmenge und des Strassenverkehrs besonders aufmerksam bleiben.

Unser Fazit: Einmal gesehen haben – danach lieber mehr Zeit im Griffith Park oder am Strand verbringen.

14. Malibu – schöne Natur, aber wenig Infrastruktur

Malibu steht für Strände, Klippen und den Pacific Coast Highway. Landschaftlich ist die Küste wunderschön.

Mit Kindern fanden wir manche Abschnitte jedoch weniger praktisch, weil Parkplätze, Schatten, Restaurants und Toiletten nicht überall leicht erreichbar sind. Wer Malibu besucht, sollte sich deshalb vorher einen konkreten Strand und einen passenden Parkplatz aussuchen.

Malibu oder Laguna Beach mit Kindern?

Für wilde Küstenlandschaft und naturbelassene Strände würden wir Malibu wählen. Für einen unkomplizierten Familientag gefällt uns Laguna Beach besser, weil Ort, Restaurants und Strand näher beieinanderliegen.

Unser Fazit: Sehr schön für Naturfans, aber eine gute Vorbereitung ist wichtiger als in Laguna Beach oder Redondo Beach.

15. Warner Bros. Studio Tour – eher für ältere Kinder

Die Warner Bros. Studio Tour in Burbank bietet Einblicke in Filmsets, Requisiten, Kostüme und die Arbeit hinter bekannten Film- und Fernsehproduktionen. Welche Bereiche zu sehen sind, hängt vom laufenden Studiobetrieb ab. Es handelt sich nicht um einen Freizeitpark, sondern um eine informative Tour durch ein echtes Studiogelände.

Für welches Alter eignet sich die Studio Tour?

Die Tour ist eher für ältere Kinder und Teenager interessant, die Filme oder Serien lieben und den englischen Erklärungen folgen können. Für kleine Kinder ist sie wegen der Dauer und des hohen Erkläranteils weniger geeignet. Prüft vor der Buchung die aktuelle Altersregel und die verfügbaren Tourzeiten.

Unser Fazit: Spannend für Filmfans, aber kein Muss für jede Familie. Für Kinder kann es aufgrund von fehlenden interaktiven Möglichkeiten schnell langweilig wirken.

Los Angeles mit Kindern sinnvoll planen

Los Angeles ist riesig. Statt täglich quer durch die Stadt zu fahren, solltet ihr nahe gelegene Ziele miteinander kombinieren. Neben den geplanten Sehenswürdigkeiten entscheidet vor allem die Lage der Unterkunft darüber, wie viel Zeit ihr im Verkehr verbringt. Unsere Empfehlungen findet ihr im Beitrag über die besten Familienhotels in Los Angeles.

Route 1: Hollywood und Griffith Park

  • kurzer Stopp am Walk of Fame
  • Picknick und leichte Wanderung im Griffith Park
  • Griffith Observatory am späten Nachmittag
  • Sonnenuntergang mit Blick über Los Angeles

Route 2: Santa Monica und Venice

  • Santa Monica Pier und Boardwalk
  • Strandpause
  • Spaziergang entlang der Küste
  • Venice Canals am Nachmittag

Route 3: Kunst und schöne Viertel

  • Getty Center
  • Garten und Aussicht
  • Beverly Hills und Rodeo Drive
  • Beverly Gardens Park

Route 4: South Bay und Palos Verdes

  • Riviera Village und Redondo Beach
  • Spaziergang auf der Palos Verdes Peninsula
  • Terranea Resort
  • Abendessen mit Meerblick

Route 5: Pasadena und Huntington Gardens

  • Old Pasadena
  • Mittagessen oder Cafébesuch
  • Huntington Library and Botanical Gardens

Tagesausflug an die Küste

  • Laguna Beach für einen gemütlichen Ort und schöne Strände
  • alternativ Malibu und Santa Monica Mountains für Natur und Wanderungen

Wie viele Tage braucht man für Los Angeles mit Kindern?

Los Angeles mit Kindern in drei Tagen

Konzentriert euch auf Griffith Park und Observatory, Santa Monica mit den Venice Canals sowie das Getty Center und Beverly Hills.

Los Angeles mit Kindern in fünf Tagen

Ergänzt einen Tag rund um Redondo Beach und Palos Verdes sowie Pasadena mit den Huntington Gardens.

Los Angeles mit Kindern in sieben Tagen

Mit einer Woche bleibt zusätzlich Zeit für Laguna Beach, die Santa Monica Mountains oder Malibu. Plant mindestens einen ruhigeren Tag ohne lange Autofahrten ein.

Praktische Tipps für Los Angeles mit Kindern

Weniger ist mehr

Eine grössere Aktivität am Vormittag und eine am Nachmittag reichen häufig aus. Kinder brauchen zwischen Museen und Stadtvierteln Zeit am Strand, im Park oder auf einem Spazierweg.

Nach Regionen statt nach Bekanntheit planen

Entfernungen wirken auf der Karte kleiner, als sie im Verkehr tatsächlich sind. Gruppiert eure Ziele geografisch und prüft die aktuelle Fahrzeit direkt vor der Abfahrt.

Wasser, Snacks und Sonnenschutz mitnehmen

Viele schöne Orte liegen im Freien und bieten wenig Schatten. Auch an milden Tagen sind Wasser, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung wichtig. Für die häufig kühlere und windigere Küste empfiehlt sich eine zusätzliche Kleidungsschicht.

Kinderwagen und Trage abwechseln

Ein Kinderwagen ist an Promenaden, in Gartenanlagen und Museen praktisch. Für schmale Wege, Treppen oder leichte Wanderungen kann eine Trage besser funktionieren.

Öffnungszeiten und Reservierungen prüfen

Museen, Gärten, Touren und Parkplätze können Reservierungen verlangen. Kontrolliert die offiziellen Websites kurz vor dem Besuch, da sich Regeln, Preise und Öffnungszeiten ändern können.

Häufige Fragen zu Los Angeles mit Kindern

Ist Los Angeles kinderfreundlich?

Ja, wenn ihr das Programm entsprechend anpasst. Parks, Strände, Gärten und kurze Spaziergänge funktionieren häufig besser als ein dichtes Sightseeing-Programm.

Was sind die besten Sehenswürdigkeiten in Los Angeles mit Kindern?

Unsere Favoriten sind Griffith Observatory und Griffith Park, die Venice Canals, Santa Monica, das Getty Center, Laguna Beach, die Huntington Gardens sowie Rancho Palos Verdes mit dem Terranea Resort.

Lohnt sich der Walk of Fame mit Kindern?

Als kurzer Stopp ja. Wir finden, dass Los Angeles deutlich schönere Orte bietet, aber beim ersten Besuch möchte man den Walk of Fame wahrscheinlich einmal gesehen haben. Plant höchstens 30 bis 60 Minuten ein.

Was kann man in Los Angeles mit Kleinkind machen?

Gut geeignet sind Strandzeit in Santa Monica, Redondo Beach oder Laguna Beach, ein Picknick im Griffith Park, Spaziergänge an den Venice Canals, die Huntington Gardens und die weitgehend autofreien Bereiche rund um das Terranea Resort. Ausserdem gibt es fast in jeder «Neighborhood» einen kleinen Park, meistens mit Spielplatz.

Welcher Strand ist mit Kindern am schönsten?

Der Strand beim Riviera Village ist unser Favorit, weil ein schöner, breiter Strand und ein gemütlicher Ort mit Restaurants und Cafés zusammenkommen. Santa Monica bietet mehr Unterhaltung, während Riviera Village und Redondo Beach ruhiger und entspannter wirken.

Welche Geheimtipps gibt es für Familien?

Wir empfehlen Riviera Village, Pasadena, die Huntington Gardens, Rancho Palos Verdes und die Santa Monica Mountains. Diese Orte zeigen eine ruhigere und weniger touristische Seite der Region.

Braucht man in Los Angeles mit Kindern ein Auto?

Für diese Route ist ein Auto sehr hilfreich, besonders für Laguna Beach, Palos Verdes, Pasadena und die Santa Monica Mountains. Innerhalb einzelner Viertel könnt ihr Wege zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Fahrdienst zurücklegen.

Similar Posts

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert