Kindersitz in den USA: Mieten, kaufen oder mitnehmen? Unsere Erfahrungen

Wer mit Baby oder Kleinkind in die USA reist und dort einen Mietwagen nutzen möchte, steht schnell vor einer wichtigen Frage: Was machen wir mit dem Kindersitz? Nehmen wir unseren eigenen Kindersitz mit? Mieten wir einen Sitz direkt beim Mietwagenanbieter? Oder kaufen wir nach der Ankunft einen Kindersitz in den USA?

Wir waren mit unserer Tochter bereits mehrfach in Kalifornien unterwegs und haben dort Kindersitze zusammen mit unserem Mietwagen gemietet. Praktisch war diese Lösung definitiv – wirklich zufrieden waren wir mit den Kindersitzen allerdings nie. Vor allem bei kleineren Kindern fehlte uns bei den von uns gemieteten Modellen eine gute seitliche Unterstützung des Kopfes. Auch die Gurte waren deutlich weniger gepolstert, als wir es von unserem eigenen Kindersitz gewohnt waren.

In diesem Artikel teilen wir unsere persönlichen Erfahrungen mit Kindersitzen in den USA, erklären, worauf Familien insbesondere in Kalifornien achten sollten und welche Möglichkeiten es gibt, wenn ihr mit Baby oder Kleinkind einen USA-Roadtrip plant.

Kindersitz USA: Mieten, mitnehmen oder kaufen?

Kurz gesagt: Für eine kurze USA-Reise kann ein Kindersitz vom Mietwagenanbieter die unkomplizierteste Lösung sein, weil ihr keinen eigenen Sitz durch den Flughafen schleppen müsst. Wir waren mit den von uns gemieteten Kindersitzen allerdings nicht besonders zufrieden. Bei längeren Reisen würden wir deshalb heute prüfen, ob sich der Kauf eines geeigneten Kindersitzes in den USA lohnt. Den eigenen europäischen Kindersitz würden wir nur mitnehmen, wenn vorher geklärt ist, dass das konkrete Modell für die Verwendung in den USA zugelassen ist.

VarianteVorteilNachteil
Beim Mietwagen-Anbieter mietenEinfachste AnreiseModell evt. vorher unbekannt + Mietkosten
Eigenen Kindersitz mitnehmenKind und Eltern kennen den SitzUS-Zulassung muss geklärt werden
In USA kaufenModell selbst auswählbarKindersitz wird bereits für die erste Autofahrt benötigt

Kindersitz in den USA: Andere Regeln als in Europa

Bevor ihr euch für einen Kindersitz entscheidet, solltet ihr wissen, dass in den USA andere Vorschriften und Zulassungsstandards gelten als in Europa. Hinzu kommt ein wichtiger Punkt: Die Kindersitzgesetze sind in den USA nicht überall identisch. Die einzelnen Bundesstaaten haben unterschiedliche Vorschriften. Wer beispielsweise durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah fährt, sollte sich deshalb vor der Reise über die jeweils aktuellen Bestimmungen informieren.

Da unsere eigenen Reisen mit Baby und Kleinkind hauptsächlich durch Kalifornien geführt haben, beziehen sich unsere Erfahrungen in diesem Artikel vor allem auf Kalifornien.

Kindersitz in Kalifornien: Bis 2 Jahre rückwärtsgerichtet

Reist ihr mit einem Kind unter zwei Jahren nach Kalifornien, würden wir bei der Mietwagenstation besonders darauf achten, dass ihr einen geeigneten rückwärtsgerichteten Kindersitz bekommt. Denn in Kalifornien müssen Kinder unter zwei Jahren grundsätzlich rückwärtsgerichtet fahren. Das sollte man nicht erst feststellen, wenn der Kindersitz bereits neben dem Mietwagen steht.

Gebt deshalb bei der Reservierung das Alter eures Kindes korrekt an und prüft bei der Übernahme, ob der Kindersitz für Alter, Gewicht und Grösse eures Kindes geeignet ist und entsprechend den Herstellerangaben rückwärtsgerichtet verwendet werden kann. Solltet ihr euch bei der Installation unsicher sein, würden wir nicht einfach losfahren.

Die Vorschriften können sich ändern. Prüft deshalb vor jeder Reise zusätzlich die aktuellen Regelungen des Bundesstaates, in dem ihr unterwegs seid.

Unsere Erfahrungen mit Mietwagen-Kindersitzen in den USA

Wir haben auf unseren Reisen nach Kalifornien mehrfach einen Kindersitz direkt beim Mietwagenanbieter dazugebucht. Auf dem Papier ist das eine sehr komfortable Lösung. Man fliegt ohne sperrigen Kindersitz in die USA, holt nach der Landung seinen Mietwagen ab und bekommt dort gleichzeitig den Kindersitz.

Gerade wenn man mit Baby reist und ohnehin Kinderwagen, Koffer, Wickelrucksack und Handgepäck dabeihat, klingt jedes Gepäckstück weniger zunächst sehr verlockend. Unsere Erfahrungen mit den gemieteten Kindersitzen waren allerdings eher enttäuschend.

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Wenn ihr den Kindersitz direkt zum Mietwagen buchen möchtet, würden wir bereits vor der Reise prüfen, welche Optionen angeboten werden und was der Kindersitz für die gesamte Mietdauer kostet.

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Zu wenig Kopfstütze für kleinere Kinder

Was uns bei den gemieteten Kindersitzen besonders gestört hat, war die Unterstützung im Kopfbereich. Bei den Modellen, die wir auf unseren Reisen bekommen haben, empfanden wir die seitliche Kopfstütze gerade für kleinere Kinder als deutlich weniger ausgeprägt als bei unserem eigenen Kindersitz. Besonders aufgefallen ist uns das auf längeren Autofahrten.

Wer schon einmal mit einem kleinen Kind durch Kalifornien gefahren ist, weiss, wie schnell mehrere Stunden im Auto zusammenkommen. Und natürlich schlafen Babys und Kleinkinder während solcher Fahrten irgendwann ein. Genau dann haben wir die bessere seitliche Unterstützung unseres eigenen Kindersitzes vermisst. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass ein Kindersitz ohne die von uns gewohnte Kopfstütze automatisch unsicher ist. Wir beschreiben hier lediglich den Unterschied, den wir persönlich zwischen unseren Miet-Kindersitzen in den USA und unserem eigenen Kindersitz wahrgenommen haben. Für uns war der Komfort deutlich schlechter.

Auch die Gurte waren für uns ungewohnt

Ein zweiter Punkt waren die Gurte. Von unserem eigenen Kindersitz kannten wir gepolsterte Schultergurte beziehungsweise Gurtpolster. Bei den Sitzen, die wir in den USA gemietet hatten, waren die Gurte nicht auf dieselbe Weise gepolstert.

Auch hier gilt: Eine fehlende Polsterung sagt für sich allein nichts darüber aus, ob ein Kindersitz sicher oder unsicher ist. Für uns war es schlicht ein deutlicher Komfortunterschied. Gerade wenn ein Kind auf einem Roadtrip mehrere Stunden am Tag im Kindersitz verbringt, achten wir inzwischen viel stärker auf solche Details.

Das grösste Problem: Man weiss nicht immer, welchen Kindersitz man bekommt

Für uns liegt hier einer der grössten Nachteile eines Miet-Kindersitzes. Bei der Buchung kann man zwar einen Kindersitz beziehungsweise eine bestimmte Kategorie reservieren. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man bereits Monate vorher weiss, welches konkrete Modell bei der Mietwagenstation verfügbar sein wird. Und genau das macht die Planung schwierig.

Beim eigenen Kindersitz wissen wir: Wir kennen die Bedienung. Wir wissen, wie die Gurte eingestellt werden. Wir wissen, wie unser Kind darin sitzt. Und wir wissen, wie der Sitz korrekt verwendet wird. Bei einem unbekannten Kindersitz muss man sich dagegen zunächst mit dem Modell beschäftigen.

Nach einem rund zwölfstündigen Flug, Immigration, Gepäckausgabe und Mietwagenübernahme ist das nicht unbedingt der Moment, in dem man noch Lust darauf hat, die Bedienungsanleitung eines unbekannten Kindersitzes zu studieren. Trotzdem sollte man genau das tun und sich ausreichend Zeit für die korrekte Installation nehmen.

Kindersitz beim Mietwagen in den USA mieten: Vorteile

Trotz unserer Kritik haben Miet-Kindersitze natürlich auch Vorteile. Der grösste ist für uns ganz klar der Komfort auf der Reise. Ihr müsst keinen zusätzlichen Kindersitz durch den Flughafen transportieren und habt ein grosses Gepäckstück weniger. Gerade mit Baby summiert sich das Gepäck unglaublich schnell: Kinderwagen, Wickelrucksack, Handgepäck, Koffer, eventuell eine Babytrage – und dann noch ein Kindersitz. Wer darauf verzichten kann, macht sich die Anreise deutlich einfacher.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein in den USA vermieteter Kindersitz für den amerikanischen Markt vorgesehen ist. Ihr müsst euch also nicht mit der Frage auseinandersetzen, ob euer europäischer Kindersitz die erforderliche US-Zulassung besitzt.

Nachteile eines Miet-Kindersitzes aus unserer Erfahrung

Nach mehreren Reisen sehen wir allerdings auch einige klare Nachteile:

  • Das konkrete Modell ist möglicherweise vor der Ankunft nicht bekannt.
  • Ausstattung und Komfort können anders sein als gewohnt.
  • Die Kopfunterstützung hat uns bei unseren Mietmodellen nicht überzeugt.
  • Die Gurte waren weniger gepolstert als bei unserem eigenen Sitz.
  • Man muss sich mit einem unbekannten Kindersitz und dessen Installation beschäftigen.
  • Für den Kindersitz fallen zusätzliche Mietkosten an.
  • Bei einer längeren Reise können sich diese Kosten erheblich summieren.

Für einen kurzen Aufenthalt kann die Bequemlichkeit trotzdem überwiegen. Bei einem längeren Roadtrip würden wir inzwischen genauer überlegen.

Eigenen Kindersitz aus der Schweiz oder Deutschland mitnehmen?

Auf den ersten Blick scheint die einfachste Lösung zu sein, einfach den gewohnten Kindersitz mit in die USA zu nehmen. Das Kind kennt ihn, die Eltern kennen ihn und man weiss genau, wie er eingestellt und befestigt wird. Allerdings gibt es dabei ein Problem:

Ein in Europa oder der Schweiz zugelassener Kindersitz ist nicht automatisch auch für die Verwendung in den USA zugelassen. In den USA gelten andere Zulassungsstandards für Kinderrückhaltesysteme als in Europa. Deshalb würden wir niemals allein davon ausgehen, dass ein Sitz in den USA verwendet werden darf, nur weil er technisch in den Mietwagen passt. Wenn ihr euren eigenen Kindersitz mitnehmen möchtet, solltet ihr vor der Reise unbedingt prüfen, welche Zulassungen euer konkretes Modell besitzt und welche gesetzlichen Anforderungen an eurem Reiseziel gelten.

Kindersitz in den USA kaufen – für längere Reisen interessant

Eine dritte Möglichkeit ist, einen Kindersitz nach der Ankunft in den USA zu kaufen. Gerade bei einer längeren Reise kann diese Variante interessant sein. Statt mehrere Wochen lang eine tägliche Mietgebühr für einen Kindersitz zu bezahlen, kauft ihr einen für den amerikanischen Markt zugelassenen Sitz und verwendet diesen während der gesamten Reise.

Der grosse Vorteil gegenüber dem Miet-Kindersitz: Ihr könnt euch das Modell vorher selbst aussuchen. Das würden wir nach unseren bisherigen Erfahrungen inzwischen sehr schätzen. Wir könnten gezielt darauf achten, wie der Kopf gestützt wird, wie die Gurte gestaltet sind und ob der Sitz zu Alter, Grösse und Gewicht unseres Kindes passt. Gerade bei einem Kind unter zwei Jahren würden wir natürlich zusätzlich darauf achten, dass der Sitz rückwärtsgerichtet verwendet werden kann.

Das Problem beim Kauf: Die erste Fahrt

Allerdings hat diese Variante einen entscheidenden Haken. Wie kommt das Kind vom Flughafen zum Geschäft oder zur Unterkunft, wenn ihr den Kindersitz erst in den USA kaufen möchtet?

Wenn ihr direkt am Flughafen einen Mietwagen übernehmt, braucht ihr den geeigneten Kindersitz bereits für die erste Autofahrt. Man kann also nicht einfach den Mietwagen übernehmen, das Kind ohne passenden Sitz hineinsetzen und anschliessend zum nächsten Geschäft fahren. Diese Variante muss deshalb unbedingt vor der Reise organisiert werden. Je nach Reiseplanung könnte beispielsweise eine Lieferung des Kindersitzes an die erste Unterkunft eine Möglichkeit sein. Dann bleibt aber weiterhin die Frage, wie ihr sicher vom Flughafen zur Unterkunft kommt.

Für einen kurzen USA-Urlaub wäre uns das vermutlich zu umständlich. Bei einem längeren Aufenthalt würden wir die Möglichkeit dagegen zumindest prüfen.

Kindersitz mieten oder kaufen – was ist günstiger?

Hier lohnt es sich, vor der Buchung einmal nachzurechnen. Bei einem kurzen Aufenthalt kann die Kindersitzmiete trotz zusätzlicher Kosten die unkomplizierteste Lösung sein. Bei einer mehrwöchigen Reise sieht die Rechnung möglicherweise anders aus.

Vergleicht deshalb: Gesamtkosten der Kindersitzmiete für die komplette Reise mit dem Kaufpreis eines geeigneten Kindersitzes in den USA. Dabei würden wir aber nicht ausschliesslich nach dem Preis entscheiden. Nach unseren Erfahrungen ist uns inzwischen wichtiger, dass wir wissen, welchen Kindersitz unser Kind während der Reise tatsächlich benutzen wird.

Worauf wir heute bei einem Kindersitz in den USA achten würden

Nach unseren bisherigen Erfahrungen würden wir vor einer weiteren USA-Reise folgende Punkte klären:

  • Ist der Sitz für Alter, Grösse und Gewicht unseres Kindes geeignet?
  • Kann beziehungsweise muss unser Kind darin rückwärtsgerichtet fahren?
  • Wie gut wird der Kopf seitlich unterstützt?
  • Wie bequem ist der Sitz auf längeren Autofahrten?
  • Wie lassen sich die Gurte einstellen?
  • Wie wird der Sitz im Mietwagen befestigt?
  • Ist das konkrete Modell vor Reisebeginn bekannt?
  • Welche Zulassung besitzt der Kindersitz?
  • Wie hoch sind die Gesamtkosten über die gesamte Mietdauer?

Gerade bei einem Roadtrip würden wir diese Fragen heute deutlich ernster nehmen als bei unserer ersten Reise.

Warum der Kindersitz auf einem Kalifornien-Roadtrip so wichtig ist

Auf unseren Reisen durch Kalifornien haben wir unglaublich viel Zeit im Auto verbracht. Die Entfernungen sind gross und selbst an Tagen ohne grosse Weiterfahrt kommen schnell einige Kilometer zusammen. Man fährt zum Strand, zum Restaurant, zum Supermarkt, zum nächsten Hotel oder zu einem Ausflugsziel. Aus einer vermeintlich kurzen Strecke kann dadurch schnell eine längere Autofahrt werden. Für ein Baby oder Kleinkind bedeutet das: Es verbringt während eines Kalifornien-Roadtrips möglicherweise jeden Tag mehrere Stunden im Kindersitz. Genau deshalb ist der Sitz für uns nicht einfach nur ein notwendiges Zubehör zum Mietwagen. Er gehört zu den Dingen, bei denen wir heute bereits vor der Reise genauer planen würden.

Häufige Fragen zum Kindersitz in den USA

Müssen Kinder in den USA bis 2 Jahre rückwärts fahren?

Die Vorschriften unterscheiden sich zwischen den US-Bundesstaaten. Deshalb gibt es keine Regel, die man pauschal auf die gesamten USA übertragen sollte. In Kalifornien müssen Kinder unter zwei Jahren grundsätzlich rückwärtsgerichtet im Kindersitz fahren.  Informiert euch bei Reisen durch mehrere Bundesstaaten über die jeweiligen aktuellen Vorschriften.

Wie lange brauchen Kinder in Kalifornien einen Kindersitz?

Kinder unter acht Jahren müssen in Kalifornien grundsätzlich in einem geeigneten Kinderrückhaltesystem beziehungsweise einer Sitzerhöhung auf der Rückbank gesichert werden. Welche Art von Sitz erforderlich ist, hängt unter anderem von Alter und Grösse des Kindes ab.

Kann man beim Mietwagen in den USA einen Kindersitz mieten?

Viele grosse Mietwagenanbieter bieten Kindersitze als Zusatzausstattung an. Verfügbarkeit, Kosten und Modelle können allerdings je nach Anbieter und Mietwagenstation variieren. Wir würden den Sitz deshalb möglichst bereits bei der Mietwagenbuchung reservieren.

Bekommt man beim Mietwagen immer dasselbe Kindersitzmodell?

Darauf würden wir uns nicht verlassen. Welches Modell tatsächlich zur Verfügung steht, kann vom Anbieter, der Station und der aktuellen Verfügbarkeit abhängen. Genau diese fehlende Planbarkeit war für uns einer der Nachteile der Miet-Kindersitze.

Kann ich meinen Kindersitz aus der Schweiz oder Deutschland in den USA benutzen?

Nicht automatisch. In Europa und den USA gelten unterschiedliche Zulassungsstandards für Kindersitze. Prüft deshalb vor der Reise die Zulassung eures konkreten Modells und die Vorschriften des Bundesstaates, in dem ihr unterwegs seid.

Lohnt es sich, einen Kindersitz in den USA zu kaufen?

Bei einem längeren Aufenthalt kann es sich lohnen, Mietpreis und Kaufpreis miteinander zu vergleichen. Der Vorteil beim Kauf ist für uns vor allem, dass man das konkrete Modell selbst auswählen kann. Allerdings muss bereits vor der ersten Autofahrt geklärt sein, wie das Kind sicher transportiert wird. Wer den Kindersitz erst nach der Mietwagenübernahme kaufen möchte, hat deshalb ein logistisches Problem.

Worauf sollte ich bei einem Miet-Kindersitz achten?

Prüft bei der Übernahme unbedingt, ob der Sitz für Alter, Gewicht und Grösse eures Kindes geeignet ist und ob ihr ihn entsprechend den Herstellerangaben korrekt installieren könnt. Bei einem Kind unter zwei Jahren ist in Kalifornien zusätzlich die vorgeschriebene rückwärtsgerichtete Nutzung zu beachten, sofern keine der gesetzlichen Ausnahmen greift.

Was würden wir heute machen?

Bei einer kurzen Reise würden wir einen Miet-Kindersitz weiterhin in Betracht ziehen, aber vorher wesentlich genauer beim Anbieter nachfragen. Bei einer längeren Reise würden wir zusätzlich prüfen, ob ein in den USA gekaufter Kindersitz für uns die bessere Lösung wäre. Nach unseren bisherigen Erfahrungen möchten wir vor allem vermeiden, erst nach einem langen Flug bei der Mietwagenübernahme herauszufinden, welchen Kindersitz unser Kind während des gesamten Urlaubs benutzen wird.

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